Pensionierte Lehrer besuchen Ex-Kollegen in Tonnerre

Von Martin N. Annen, ehemaliger Rektor der Joseph-Kehrein-Schule

Lehreraustausch geht trotz Pensionierung weiter

Lehrerbesuch in Tonerre2020Auch wenn die Schulpartnerschaft zwischen der Joseph-Kehrein-Schule und der Ecole Louis-Pasteur in Tonnerre beiderseits mangels geeignetem und geneigtem Lehrpersonal nicht mehr aktiv ist:

Zumindest bei den pensionierten Schulleitern und Lehrerinnen von hier und dort blieben die ehemals dienstlich geknüpften Kontakte aber freundschaftlich bestehen.

So machten sich zwei ehemalige Lehrerinnen, meine Frau und ich Mitte Mai auf den Weg nach Tonnerre, um auf Einladung der dortigen beiden Kolleginnen und des ehemaligen Schulleiters drei Tage gemeinsam zu verbringen.

Zu unserer Überraschung wurde unser privater Besuch aber schon beim Eintreffen freitags abends auch freundschaftlich-offiziell geehrt:

Danielle Ferrari, die Präsidentin des dortigen Comité de Jumelage, empfing uns mit einigen weiteren Mitgliedern und unseren Gastgebern nicht nur mit einem Glas Sekt im Mehrzweckraum der dortigen Partnerschule. Man hatte auch reichlich zu Essen und Trinken für uns vorbereitet!

So verbrachten wir gleich den ersten Abend aufs Angenehmste und tauschten viele Erinnerungen an gemeinsame Aktivitäten aus.

Die beiden folgenden Tage waren angefüllt mit vielen gemeinsamen Gesprächen, Spaziergängen und auch mit einem Ausflug zu einem interessanten alten Schloss namens Bussy-Rabutin. Es zeigt u.a. eine bemerkenswerte Innenausstattung, darunter auch zahlreiche Bilder von Hofdamen mit süffisanten Bemerkungen des Schlossherrn Roger de Bussy-Rabutin. Dieser war - wegen seiner Indiskretionen und Aufdeckung von Intrigen am Hof - von Ludwig XIV dorthin verbannt worden. (Whistleblower 17. Jahrhundert!)

Natürlich wurden wir auch mehrfach von den Kolleginnen und Kollegen zu umfangreichen und köstlichen gemeinsamen Mahlzeiten eingeladen und wir selbst luden alle zusammen am Samstagabend in ein gutes Restaurant ein.

Schließlich gehörte auch der traditionelle Einkauf von diversen Kisten Weißwein in Chablis und Rotwein in Epineuil bei inzwischen langjährig bekannten und geschätzten Winzern zum Programm.

Zufrieden und mit einigen Pfunden mehr auf den Rippen fuhren wir dann am Montag nach Hause zurück.
Im September freuen wir uns auf den Besuch der Freunde bei uns in Montabaur.

 

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